schnapp.suelz-koeln.de

Offenes Atelier

3. Oktober 2009, posted by Holger at 8:59:34 pm

Zu den linksrheinischen Offenen Ateliers möchte ich Sie gerne wieder in meinem Atelier im Lichthof …

10. Oktober 14:00 – 18:00 Uhr
11. Oktober 11:00 – 19:00 Uhr

Atelier im Lichthof

… begrüßen dürfen.

In meinem Atelier möchte ich Ihnen auch in diesem Jahr wieder meine neuen Werke zeigen:

Darüber hinaus gibt es allerdings auch aktuelles zum Projekt INTER.VIEW:

Auch wird es wieder eine Gemeinschaftsausstellung aller Künstler der Ateliers Lichthof geben:

Gemeinschaftsausstellung Lichthof

Eröffnung: 11. Oktober 2009 11:00 Uhr

Mi+Fr 16:00 – 19:00 Uhr und nach
Vereinbarung 0221 / 240 51 60

 
Lichthof, Lotharstr. 14-18, 50937 Köln

Ich/Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Holger Schnapp

INTER.VIEW

9. April 2007, posted by Holger at 11:00:49 am

Seit März 2007 ist mein Buch INTER.VIEW mit einem Beitrag von Jean-Marie Gleize in der Reihe Dortmunder Schriften zur Kunst im Handel.

Holger Schnapp liest während der ganzen Zeit das Journal von Delacroix. Im Vergleich zu Malern und Schriftstellern sind Fotografen Indianer. Claude Lévi-Strauss hält immer noch Mittagsruhe. Die Indianer rauchen den Rest der Blätter. Mit Smithson, mit Cage, mit Denis Roche sind wir hinausgegangen, um die Karte zu betrachten, um darin zu laufen, um nichts wieder zu finden. Mit dem Ende der Poesie wird es kalt. Man muß sich ausziehen, um im Schnee zu rennen. Könnte es sowas geben, wie eine Geschichte der Kunst?

Jean-Marie Gleize in INTER.VIEW


Holger Schnapp - Interview Holger Schnapp - Interview

(Wenn Sie auf eins der beiden angezeigten Bilder klicken, öffnet sich ein Blog mit insgesamt 38 Ansichten aus INTER.VIEW, die allesamt 2005 in Köln-Sülz entstanden. Per Klick aufs jeweils angezeigte Bild blättern.)

Das durch die Medien Verbreitete ist unsere Wirklichkeit (besteht also aus Bildern). Die Bilder der Wirklichkeit sind unsere Wirklichkeit. Die reproduzierten Fotografien in Zeitschriften, die Fotokopien von Klischees, von diesen Reproduktionen, von diesen Bildern mit Randerklärungen, die auf Bildschirmen reproduzierten Fotografien, neu zugeschnitten, neu platziert, neu zusammengefügt, bilden unsere Wirklichkeit. Das was die Medien zeigen, ist unsere Wirklichkeit. Das ist es, was wir beachten. Davon sprechen auch die Seiten dieses Hefts, dieses Notizbuches, unser Buch. Sie sprechen von unserer Leidenschaft zu dokumentieren, unserer Ergebenenheit auf der Baustelle, auf der wir uns befinden (riesenhafte Städte, mechanische Insekten, unterirdische Gänge, Labyrinthe); sobald wir innerhalb von einem Augenblick vom Licht der Bäume zur Elektrizität des beackerten Niemandslands transportiert werden, sind wir ergeben, ja, dem Zwang des Dokumentes ergeben.

Jean-Marie Gleize in INTER.VIEW

NYC

9. April 2007, posted by Holger at 9:50:36 am

Am 21. Januar 2007, 11:00 Uhr, wurde die inzwischen beendete Ausstellung NYC im Lichthof, Lotharstr. 14-18 eröffnet:

Schnapp/Gerlach – NYC

Einführung: Prof. Dr. Busse

Ausstellungsdauer: 21.01.-04.03.2007
Öffnungszeiten: Mi + Fr 16-19 und nach Vereinbarung 240 51 60 + 52 25 26

(Per Klick auf die angezeigte Einladungskarte öffnet sich ein Fotoblog mit 16 Ansichten von der Eröffnung. Die Einführungsrede von Prof. Busse können Sie hier nachlesen.)

(7 Ansichten aus der Chelsea-Serie – siehe auch Arbeitssequenzen -, die während der NYC-Austellung gezeigt wurden, können Sie per Klick auf das Hotel Chelsea einsehen.)

Schnapp_06

9. April 2007, posted by Holger at 9:45:15 am

Holger Schnapp und ich teilen eine gleiche Erfahrung, die eines Ortes, das heißt, einer bestimmten Partitur von Raum, unebener Grund, Horizont durch grüne und beige Wellenlinien durchzogen, ausgetrocknete Flußbetten und große bewegliche Vorhänge von Schatten.

Jean-Marie Gleize in INTER.VIEW


Schnapp_06 Schnapp_06

(Wenn Sie auf eins der beiden angezeigten Bilder klicken, öffnet sich ein Blog mit insgesamt 39 Ansichten meiner Werke aus 2006. Per Klick aufs jeweils angezeigte Bild blättern.)

Arbeitssequenzen

9. April 2007, posted by Holger at 9:40:40 am

Goethe hat, als er von Neapel nach Palermo übersetzte, eine Ohnmacht beschrieben gegenüber diesem Nichts von Blau und Horizont. Diesen Raum wird man besetzen, einrichten wollen, wie Paul Valéry es beschreibt. In Holgers Bildern schlummern Leere und Möbel zugleich, das Angebot des Einrichtens und das Zugreifen auf das Leben, das Malen nämlich.


Arbeitssequenzen Arbeitssequenzen

In einem seiner neuen Gemälde trägt Holger olivgrüne, mit Terpentinöl verdünnte Ölfarbe mit Hilfe eines Gummirakels auf, verdichtet diesen Grund fortlaufend durch weitere Schichten, komplementiert diesen Akt durch das Einkleben von Aluminiumplänen, legiert diese layerings durch Acrylübermalungen, in denen sich das Motiv entwickelt. Eine Bildoberfläche mit dem zarten Eindruck von Samt entsteht, den man streicheln will. Auf einem anderen Bild ist die Oberfläche so pastös, beinahe rissig, daß man meint, man blicke in ein Faß brodelnder energieladener Substanzen.

(13 Ansichten von den Arbeitssequenzen AFFAIRES MARITIMES, CHELSEA, ICARUS, MOURRES, die 1996 im Bundeswirtschaftsministerium in Bonn gezeigt wurden, können Sie per Klick auf eins der beiden angezeigten Bilder einsehen.)